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French Acoustic

Classic french songs with a fresh flavour of latin, jazz, pop and lounge

French Acoustic

zur Website: French Acoustic >>>>>

French Acoustic, die Band aus Strasbourg und Paris, mit der ich des öfteren an illustren Orten schöne Auftritte habe und deren CD "Rouge Baiser" im Laukas Tonstudio produziert wurde.

Mit French Acoustic waren wir u.a. im Auftrag des Institute Francaise vom 13-16.05.2007 in St. Petersburg um dort eine Konzert für Radio Herimitage im ehrwürdigen Konzertsaal des Museum Herimitage zu geben,welches live im russischen Radio übertragen wurde.

Hier eine Kritik vom Konzert mit French Acoustic in Mannheim am 14.05.04
Ich werde mal nach einer aktuelleren Kritik schauen, obwohl das Gefühl welches die Band vermittelt, hier sehr gut beschrieben wird.

Streifzug durch die Welt des französischen Chansons

Vogelstang: "French Acoustic" spielen anlässlich der zehnten Kulturtage im Nachtcafé.

Pariser Flair mit französischen Noten sorgte jetzt im Nachtcafé für heftiges Herzklopfen. Mit einem spektakulär einfühlsamen Auftritt hatten dort die fünf Musiker von "French Acoustic" ein Stück Montmartre auf die Vogelstang geholt. Eigentlich stammt das Quintett bis auf den Odenwälder Saxophonisten Matthias Dörsam original aus dem elsässischen Straßburg, und der Auftritt im Nachtcafé der evangelischen Gemeinde war für die Combo eine aufregende Premiere. Nur Bassist Jean Luc Miotti kennt das Terrain von seinem Gastspiel vor zwei Jahren in der Band von Christoph Mudrich.
Charmant und verträumt gab es dabei einen musikalischen Streifzug durch die Welt des französischen Chansons.
Mit wohltemperierten Interpretationen von Edith Piaf bis hin zu Charles Aznavour kredenzte Sängerin Marianne Cayrouze ein melodisches Menü, dessen Aroma insbesondere durch das samtene Timbre der Sängerin veredelt wurde und, einmal unter die Haut gegangen, bis zum letzten Ton fesselte.
Der stets distanziert, fast schon schüchtern bleibende Impetus Cayrouzes korrespondierte dabei glänzend mit der restlichen Band. Ob Bossa Nova, Salsa oder Mambo - Drummer Jean Michel Heiby wusste sich hintergründig mit feiner Rhythmusarbeit anzupassen und nuancierte sparsam durch einen wunderbar akzentuierten sensiblen Touch.
Eine hohe Gewandtheit mit seinem Instrument offenbarte ebenfalls Vincent Bidal, der in Harmonie und Improvisation überzeugen konnte und in Saxophonist Matthias Dörsam einen kongenialen Partner fand.
Stets konsequent in der rhythmischen Spur hielt Bassist Jean Luc Miotti das Gesamtgefüge mit butterweichem Sound kompetent zusammen, während man sich auf Seiten der Zuhörer ganz den frankophilen Leidenschaften hingeben konnte.

Begeisterung pur auch bei Nachtcafémacher Werner Herr und seinem Helferteam. "Ich habe mir die CD zuschicken lassen, das ganze angehört und die Combo sofort auf die Vogelstang holen wollen", war er sofort Feuer und Flamme für das Quintett aus dem Elsass.

Traditionell präsentiert das Nachtcafé einen internationalen Auftritt im Rahmen der Kulturtage. In internationalen Farben präsentierte sich auch das Rahmenprogramm. Während die frisch gekochte "Zwiwwel Soouupe" bereits im Vorfeld des französisch-musikalischen Kulturbeitrags beim Publikum reißenden Absatz fand, gab spätestens beim Genuss eines deftig gemixten "French Kiss" auch im sprachlichen Verständnis beim Liederrepertoire keinerlei Kommunikationsprobleme mehr.

Statt Eintritt warb traditionell das Spendensäckchen am Ausgang um die Aufmerksamkeit der Konzertbesucher, damit auch in Zukunft kein Weg mehr am Mannheimer Kulturvorposten in der evangelischen Vogelstanggemeinde vorbeiführt. jba
© Mannheimer Morgen - 26.05.2004