Matthias Dörsam - Komponist - Saxophone - Klarinetten - Flöten - Laukas Tonstudio - Studiobühne
Matthias Dörsam - Komponist - Saxophone - Klarinetten - Flöten - Laukas Tonstudio - Studiobühne

Studiobühne - Programm Frühjahr/Sommer 2020

So. 19.01.2020, 17:00

"Swinging Busch"  

Huub Dutch & Chris Oettinger spielen "Max und Moritz"

Eine fabelhafte Vertonung in sieben Streichen

VV 15€ - AK 17€

 

So. 09.02.2020, 17:00

South West Oldtime All Stars featuring Trevor Richards

- The Original Louis Armstrong Hot Five/Hot Seven Classics -

Martin Auer-tp, Gary Fuhrmann-cl, Felix Fromm-tb
Trevor Richards-dr, Thomas Stabenow-b, Matthew "the Cat" Bookert-tuba, 

Jörg Teichert-banjo, Thilo Wagner-p

VV 18€ - AK 20€

 

So.23.02.2020, 17:00

Julian Dawson

Singer, songwriter, guitarist,

harmonica player, author and

solo performer

VV 15€ - AK 17€

 

So.08.03.2020, 17:00

JEAN-PHILIPPE BORDIER QUARTETT

Jean-Philippe Bordier, git

Guillaume Naud, org

Pascal Bivalski, vib

Andreas Neubauer, drums

VV 15€ - AK 17€

 

Die Veranstaltung ist wegen der gegenwärtige Gefährdungslage durch das zirkulierende Corona-Virus abgesagt

Do.26.03.2020, 20:00

Bilderband

Daniel Buch, Sax

Bjarne Sitzmann, git

Antoine Spranger, Klavier

Lukas Hatzis, Bass

Tobias Frohnhöfer, Schlagzeug

VV 15€ - AK 17€

 

Die Veranstaltung ist wegen der gegenwärtige Gefährdungslage durch das zirkulierende Corona-Virus abgesagt

Do.23.04.2020, 20:00

Me, Myself and Them

Sandie Wollasch , Voc

JörgTeichert, Guitar

Martin Meixner, Keys

VV 15€ - AK 17€

 

So.24.05.2020, 17:00

SMAF

Sebastian Marc-Anton Flach, Bass
Andre Haaf, Orgel & Wurlitzer
Christian Huber, Drums
Simon Seeleuther, Gitarre und Pedalsteel
Stjerne Giesel, Voc & FX als special guest

VV 15€ - AK 17€

 

Do.18.06.2020,20:00 

BIG Mo & the FULL Moon Band  

Blues from USA

Maurice Big Mo Huffmann, Guit, Voc

Steff Bollack, drums

Wolfy Ziegler, Bass

Special Guest: Martin Gerachwitz, Keyboards

(Iron Butterfly, Animals um Meatloaf, Breakpoint)

VV 15€ - AK 17€

 

Studiobühne - Programm Herbst/Winter 2020

 
So.13.09.2020, 17:00
Neumeier - Goos 
Mani Neumeier - Drums
Werner Goos - Guitar
VV 15€ - AK 17€

 

Do. 01.10.2020, 20:00

LEDBELLY CALLS 

Adax Dörsam - Timo Gross

VV 15€ - AK 17€

 

So.25.10.2020, 17:00

Dömling-Wagner-Mackenthun 

NORBERT DÖMLING // E-BASS, FRETLESS BASS
MARTIN WAGNER // AKKORDEON
JENS MACKENTHUN // E-GITARRE

VV 15€ - AK 17€

 

Do.12.11.2020, 20:00

Hermann Kocks Klangcraft 

special guest: Matthias Dörsam

Hermann Kock, Drums

Manuel Seng, Piano

Moritz Grenzmann, Bass

Matthias Dörsam, Sax

VV 15€ - AK 17€

 

26.11.2020

Thomas C. Breuer & Jochen Braun 

"Punktlandung im Nirgendwo"

VV 15€ - AK 17€

 

Do. 17.12.2020, 20:00

Bernhard Sperrfechter & Barbara Lahr

Barbara Lahr: Vocals, Sampler, Loops

Bernhard Sperrfechter, Gitarren, Voc.

VV 15€ - AK 17€

 

Studiobühne - Programm Frühjahr/Sommer 2021

 

Do.21.01.2021, 20:00

Rena Schwarz

Kabarett & Event-Entertainment

 

Do.11.02.2021, 20:00

Duo Daniel Stelter & Tommy Baldu

Guitar &  Drums

VV 15€ - AK 17€

 

So.14.03.2021, 17:00

Tibia-Quintett

Barbara Nötscher, Flöte

Sigrun Meny-Petruck, Oboe

Sabine Pfeifer, Klarinette

Sabine Roschy, Horn

Gudrun Müller, Fagott

VV 15€ - AK 17€

 

Do.29.04.2021, 20:00

Vahagn Hayrapetyan Trio

Vahagn Hayrapetyan - Piano

Makar Novikov - Bass

Arman Mnatsakanyan - Drums

 

Do.20.05.2021, 20:00

Balla Balla (Afro Beat - High life - Music)

Brahima Diabaté – Balafon 
Constantin E. Herzog – Bass 
Garrelt Sieben – Posaune 

Florian Schlechtriemen - Schlagzeug 
Janis Hug - Trompete
Jonas Herpichböhm - Percussion

 

 

 

So.31.10.2021, 17:00

KLAZZIXX Ensemble

Sängerin Petra Fluhr, Voc

 Isabell Weimer, Flöte

Roland Weimer, Percussion

 Reimund Popp, Gitarre

 

Ausstellung Horst Janssen Der 1929 in Hamburg geborene Ausnahmekünstler, gilt mit seinen Zeichnungen, Aquarellen, Gouachen, Radierungen, Holzschnitten und Lithographien als einer der herausragendsten und produktivsten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Er verfasste Aufsätze, Traktate, Kurzgeschichten und schuf Plakate, viele davon sin im „Horst-Janssen-Museum“ in Oldenburg zu sehen. Klaus Ruhr stellt hier eine Reihe bekannter Plakate
- sämtlich original signiert - aus. Durch Auflösung der Sammlung stehen die Plakate zum Verkauf.

 

Ausstellung
Horst Janssen 
Der 1929 in Hamburg geborene Ausnahmekünstler, gilt mit seinen Zeichnungen, Aquarellen, Gouachen, Radierungen, Holzschnitten und Lithographien als einer der herausragendsten und produktivsten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts.
Er verfasste Aufsätze, Traktate, Kurzgeschichten und schuf Plakate, viele davon sin im „Horst-Janssen-Museum“ in Oldenburg zu sehen.
Klaus Ruhr stellt hier eine Reihe bekannter Plakate

- sämtlich original signiert - aus.
Durch Auflösung der Sammlung stehen die Plakate zum Verkauf.

Karten im Vorverkauf:

Buchhandlung am Rathaus 

64658 Fürth/Odw. Hauptstrasse 16,

Tel. 06253 3661 (Fax 06253 2399415) 

mailto:info@buchhandlung-fuerth.de

 
Karten im Vorverkauf:
Lesezimmer - Bücher und Schönes 
64668 Rimbach/Odw. Bismarckstr. 17,
Tel. 06253-84515 (Fax 06253-86938)
 
Die Studiobühne bei Facebook: Studiobühne-Fürth
 
BITTE BEACHTEN !!!
 
Einlass ist eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
 
Vorbestellte Karten sind zum Abendkassenpreis an der Abendkasse erhältlich
(nicht zum Vorverkaufspreis) und werden bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn zurück gehalten.
 
Betreffs Gutscheine und gewonnene Karten:

Wenn Sie die Freude haben einen Gutschein zu haben melden Sie Ihren Besuch bitte rechtzeitig an. Wenn ausverkauft ist, besteht keine Möglichkeit noch rein zu kommen.

 

Liebe Grüße Matthias

Upcoming shows

Studiobühne - Programm               Frühjahr / Sommer 2020

Die Veranstaltung von Bilderband ist wegen der gegenwärtige Gefährdungslage durch das zirkulierende Corona-Virus 

abgesagt

 Do. 26.03.2020, 20:00

Bilderband

Daniel Buch, Sax

Bjarne Sitzmann, git

Antoine Spranger, Klavier

Lukas Hatzis, Bass

Tobias Frohnhöfer, Schlagzeug

 

Bilderband fand sich im Sommer 2015 in Mannheim zusammen, wo sich die fünf Musikstudierenden an der dortigen Hochschule kennenlernten. Geprägt durch ähnliche Einflüsse und eine konvergente Klangvision entwickelten die vier jungen Musiker rasch einen homogenen Bandsound.

Sie gewannen im November 2016 den ersten Preis des Future Sounds Jazzwettbewerbs, im Rahmen der Leverkusener Jazztage und waren im März 2017 Finalisten beim 9. Europäischen Burghauser Nachwuchs – Jazzpreis, sowie im Sommer 2018 Finalisten beim Getxo Jazzpreis in Spanien.

Das Repertoire von Bilderband besteht größtenteils aus Eigenkompositionen, wobei das Spiel mit dem Antagonismus von Einfachheit und Komplexität den besonderen Reiz der Stücke ausmacht. Dabei bleibt viel Raum für Interplay und Improvisation, was für eine konstant hohe Spannung zwischen den Musikern und spürbare Energie im Raum sorgt.

Im Frühjahr 2019 erschien ihr Debut Album „Presenting Bilderband“ bei Unit Records.

 

Die Band:

Daniel Buch - Sax
Johannes Mann - Gitarre Antoine Spranger - Klavier Lukas Hatzis - Bass
Tobias Frohnhöfer - Schlagzeug

Homepage : www.bilderband.net

 

Die Veranstaltung von Me, Myself and Them ist wegen der gegenwärtige Gefährdungslage durch das zirkulierende Corona-Virus 

abgesagt

Do. 23.04.2020, 20:00

Me, Myself and Them

Sandie Wollasch , Voc

JörgTeichert, Guitar

Martin Meixner, Keys

 

me, myself and them

Drei Ausnahmemusiker, die merken wie gut sie zusammenpassen: der Gitarrist JörgTeichert, der Tasteninstrumentalist Martin Meixner und die Sängerin Sandie Wollasch. „me, myself and them“ heißt ihre Band – und die steht neben dem runden Klang des Wurlitzer Pianos, von groovy bis sphärisch, und dem Sound einer Gitarre, die zwischen Blues, Nashville Twang und Jazzharmonik daheim ist, auch für die darin perfekt eingebettete Stimme von Sandie Wollasch. Die klingt mal samtig, mal glasklar, an den richtigen Stellen kraftvoll, immer emotional und ist entsprechend berührend - und hier so, dass es besser schlicht nicht geht. Da haben sich nicht nur drei gefunden, sondern sind offensichtlich auchbeieinander angekommen. Dass „me, myself and them“ jetzt auf Tour gehen, ist mindestensschon mal ein guter Grund zur Vorfreude und auf ihr EP auf Vinyl die demnächst erscheint.

 So. 24.05.2020, 17:00

SMAF

Sebastian Marc-Anton Flach, Bass
Andre Haaf, Orgel & Wurlitzer
Christian Huber, Drums
Simon Seeleuther, Gitarre und Pedalsteel

Stjerne Giesel, Voc & FX als special guest

 

SMAF - nach BOOM kommt BÄM!

Diese Truppe mixt alles was sich Retrovintage und Groove nennt zu einem köstlichen Sound-Porridge und ist mittlerweile seine eigene Marke. Hier fliegen euch die Echosalven, Twänggitarren, treibende Beats und Subbassvollbäder nur so um die Ohren. Seit über zwei Jahren als Hausband der Pierre M Krause Show im Dritten gehören sie schon zum Establishment der deutschen Fernsehkulturlandschaft. Sie haben dem Who-is-who der deutschen Musikszene begleitenderweise ihren Sound verpasst. Max Mutzke, Adel Tawil, Anastacia, Gregor Meyle, Andreas Kümmert, Reinhold Beckman, sie alle haben mit einem Grinsen im Gesicht den Auftritt in der Sendung beendet.

Mit neuem Programm und der souligen Stimme der Sängerin Stjerne als kongenialen special guest gehen die Jungs wieder auf die Reise in unendliche Soundlandschaften. Wer will kann gerne mit aufspringen und sich mitnehmen lassen. Anschnallen bekanntermaßen sinn- und zwecklos.

Besorgt euch schon mal ein Stereo Pärchen an Gürteln für eure Socken oder ihr werdet nach diesem Konzert ohne die kleinen Schweißabsorber dastehen! Wobei stehen sowieso für Langweiler ist.

VIDEO: left lane:

https://vimeo.com/262649558

Besetzung:

Sebastian Marc-Anton Flach, Bass
Andre Haaf, Orgel & Wurlitzer
Christian Huber, Drums
Simon Seeleuther, Gitarre und Pedalsteel

Stjerne Giesel, Voc & FX als special guest

Do.18.06.2020,20:00  

BIG Mo & the FULL Moon Band

Blues from USA 

Maurice Big Mo Huffmann, Guit, Voc 

Steff Bollack, drums

Wolfy Ziegler, Bass

Special Guest

Martin Gerachwitz, Keyboards

 

 

THE STORY

Big Mo has been performing and writing his music for over 30 years.
He moved to California from Germany in 1989. He performed with success in Europe for 10 years before arriving stateside. In the mid 90’s he got back to writing music and started forming the Full Moon Band. In 2004 they won the prestigious Best Blues Band at the Monterey Bay Blues Festival and have not stopped since. A fun mix of Blues, Southern Rock and Funk describes their sound best . You will also hear soulful ballads and jam music. His band members are Jeff Rosso on bass, Bruce McMillan on guitar, Eric Weber on sax, Don Bowman on sax and flute, Patrick Hilton on trumpet, Steve Valine on pedal steel guitar, Terry Thorne on drums, Joshua Hegg on keyboards, Aman Cowell on trumpet. Frequent guest players are Volker Strifler on guitar, Ben Sallman on trombone Martin Gerschwitz on keyboard/vocals, Kevin Hayes on drums and others.

Special Guest:

Martin Gerachwitz, Keyboards 

Er ist der Keyboarder von Iron Butterfly.

Er war Mitglied der Animals um Meatloaf

.... und ganz früher bei in Deutschland bei Breakpoint

https://www.bigmoblues.com

So.13.09.2020, 17:00
Neumeier - Goos 
Mani Neumeier - Drums
Werner Goos - Guitar
 

Mani Neumeier, Drummer, Schamane, Musiker.

 50 Jahre GURU GURU, die deutsche Krautrockband schlechthin.

„Tiere der Nacht“, „Acid Mother Guru“, „Lover 303“ oder seine Soloprogramme,

zeugen von seiner schier unermüdlichen und facettenreichen 

Schaffenskraft als Schlagzeuger und Musiker 

 Handwerkliches Können, spirituelle Schaffenskraft und eine unglaubliche Energie.... da reicht nicht nur ein Drumset.

 

 Mit über 800 veröffentlichen Kompositionen in den Bereichen Jazz-Fusion- Film- und U-Musik gehört der Ausnahmegitarrist Werner Goos zu den Großen Musikern und Produzenten der Musikwelt. Er arbeitete mit Albert und Emil Mangelsdorff, Alphonse Mouzon, Thomas Heideprim, Miroslav Vitous, Charlie Mariano, Pete York, Yellow, Udo Lindenberg u.v.m.

 

Mit Mani Neumeier und GURU GURU entstanden nach Live- und Studioarbeiten einige CD’S, so auch die neue CD „Rotate“ von Guru Guru.

 

Was passiert, wenn zwei derartige Musiker aufeinander treffen ?

Es entsteht eine Musik die mit spielerischer Leichtigkeit Elemente aus

Ethno, Fusion, Blues, Rock, Prog. Rock, Jazz, vermischt um eine ganz eigene 

Psychodelische Klangwelt zu erschaffen die vermischt mit harten Beats, 

verspieltem Jazz, Blues und Weltmusikelementen einen eigenen Kosmos schafft, der schwer zu beschreiben ist.

 

Dabei verlieren die beiden Musiker nie das Publikum aus den Augen und spüren sehr genau den Spirit der sie umgibt, um die Zuhören genau da ab zu holen und gemeinsam auf eine ganz spezielle musikalische Reise zu gehen.

Listen to the Rainbow... Kannst Du den Regenbogen hören? Mani Neumeier und Werner Goos machen die schillernden Farben und Reflexionen hör- und fühlbar.

Do. 01.10.2020, 20:00 

LEDBELLY CALLS 

Adax Dörsam - Timo Gross


Das live und CD Projekt „LEADBELLY CALLS“ von Timo Gross & Adax Dörsam basiert auf dem Lebenswerk des Bluesgiganten Leadbelly.
Mit unbändiger Energie treten sie das Erbe dieses ikonischen Bluessängers an.
Timo Gross mit seiner intensiven ausdrucksstarken Stimme und seinem erdigen Gitarrenstil ergänzt sich perfekt mit den ausgefallenen Gitarrensounds von
Adax Dörsam.  
Die Beiden veröffentlichen 2020 ein Tribute Album für den legendären Bluesmann Leadbelly, auch bekannt als Huddie William Ledbetter aus Lousiana/USA.
Er lebte von 1885 bis 1949 und saß die Hälfte seines Lebens in  Gefängnissen.
Er komponierte und textete Welterfolge wie
„Midnight Special“ & „Cottonfields“ (Creedence Clearwater Revival)
“Good Night Irene” (Weavers & Eric Clapton)
“Where Did You Sleep Tonight” (Nirwana)
“Black Betty” (Ram Jam) & “Rock Island Line” (Lonnie Donegan)
“The Gallows Pole” (Led Zeppelin)

Mit Respekt aber eigenem Bauch & Kopf interpretieren die zwei bärenstarken Charaktere das gewaltige Erbe dieses Blues-Helden in sehr origineller Weise.

Credits:
Timo Gross: Chris Norman * Kathy Kelly * Richie Arndt * Gregor Hilden * Alex Conti
Adax Dörsam: Xavier Naidoo * JOANA * Ken Hensley * Johnny Logan * De-Phazz

Musikalische Gäste auf der CD „Talking to Huddie Ledbetter“:
Uschi Nerke, Claus Boesser-Ferrari, Harald Heinl, Alex Auer. 

 

So.25.10.2020, 17:00

Dömling-Wagner-Mackenthun 

NORBERT DÖMLING // E-BASS, FRETLESS BASS
MARTIN WAGNER // AKKORDEON
JENS MACKENTHUN // E-GITARRE


Unsere Welt ist laut und dumpf geworden. Es scheint, als würden vor allem die gehört, die am lautesten schreien und sich die Dinge so einfach machen wie nur möglich.

Doch neben dem Lärm, der Ignoranz, dem Hass und der Hektik gibt es immer noch das andere: Ruhe, Besonnenheit, Hingabe, Frieden, Freiheit, Schönheit und die Liebe.

Dass sich das Trio Dömling – Wagner – Mackenthun explizit auf die zweite Kategorie konzentriert, mögen manche für kitschig halten. So what? Die drei Musiker finden: Positive Gegenpole kann es nie genug geben.

Ihr Sound ist jedenfalls alles andere als kitschig. Mal ruhig, entspannt und auf fast kammermusikalische Weise nach innen gerichtet, mal quirlig und voller urbaner, rockig-jazziger Energie: Der zeitgenössische europäische Jazz des Trios hat viele Facetten. Ein Schlagzeug vermisst man dabei nie.

Starke Melodien, schöne Harmonien und hier und da ein paar leicht kauzig-verquere Themen – so klingen die Eigenkompositionen des Trios. Sie sind die Basis für genussvolle, kommunikative improvisatorische Ausflüge mit viel Gefühl, Humor und unbändiger Spielfreude.

Durch ihre individuelle Spielweise und Interpretation lassen die Musiker die Instrumentierung zu einem sehr eigenständigen Sound verschmelzen – und klingen nie so, wie man sich eine typische Besetzung mit Akkordeon, Bass und Gitarre vorstellt. Dass Wagner und Dömling seit Jahren gemeinsam im Fifty Fingers Acoustic Orchestra spielen, merkt man ihrer Kommunikation an.

Überhaupt ist das Zusammenspiel der drei von viel Feinsinn und bemerkenswerter Empathie geprägt. Niemand spielt den anderen an den Rand, alles hat seine Zeit: Im einen Moment drängt man gemeinsam lautstark nach vorn, im nächsten verständigt man sich leise, hört sich gegenseitig zu und nimmt sich Zeit zum Atmen.

Wenn Musik der Ausdruck ihrer Zeit ist, ist die Musik dieses Trios Grund zur Hoffnung. Und sie eignet sich perfekt zum Auftanken, bevor es wieder hinausgeht in die Welt und in den Kampf für die Liebe.

NORBERT DÖMLING

packt für diese Besetzung - nachdem er längere Zeit fast nur noch am Kontrabass zu hören war - mal wieder den E-Bass aus. Mit diesem hatte 1973 mit der Kult-Krautrockband Missus Beastly alles begonnen, bevor er mit Musiker*innen um die Welt reiste, die ihn vor allem für seinen sehr individuellen Stil schätzten – darunter Toto Blanke, Trilok Gurtu, Charlie Mariano, Biréli Lagrène, John Taylor, Joachim Kühn, Billy Cobham,Tomasz Stańko, Toots Thielemans, Dom Um Romão oder Juan José Mosalini.

>>Sein Markenzeichen ist der unelektrischste E-Bass – und der singendste dazu.<< 
(Jazzpodium)

www.doemling.com
MARTIN WAGNER

ist mit seinem Akkordeon in verschiedensten Stilrichtungen zuhause, am liebsten im Bereich Jazz- und Weltmusik. Wegen seiner autentisch persönlichen Spielweise wird er von unter-schiedlichsten Künstler*innen ins Studio oder zu Konzerten eingeladen. Aber vor allem ist er mit seiner eigenen Band Tango Transit mit bisher über 500 Konzerten sehr erfolgreich unterwegs. Außerdem unterrichtet Martin Wagner Jazzakkordeon an der Hochschule für Musik in Detmold.

>>Sein Spiel überzeugte nicht nur durch fulminante Virtuosität, sondern auch durch den Reichtum an Klangfarben und rhythmische Power. Man kann ihn  [...] zu den wahrhaft bedeutenden Meistern dieses Instruments zählen [...].<<
(Süddeutsche Zeitung)

www.martin-wagner.eu
JENS MACKENTHUN

wurde 1981 in Lüneburg geboren. Bevor es ihn zum Studium der Jazzgitarre nach Mainz zog, war er in seiner Heimatstadt musikalisch in mehreren Bands aktiv, mit denen er zweimal das Finale des Deutschen Rock & Pop Preises erreichte.
Während des Studiums an der Musikhochschule Mainz bei Norbert Scholly lag sein Fokus auf Jazz und jazzverwandter Musik. Ein Stipendium ermöglichte ihm außerdem ein einjähriges Studium am Conservatorium van Amsterdam bei Jesse van Ruller und Martijn van Iterson.
Jens Mackenthun ist seitdem als vielseitiger Gitarrist in zahlreichen Ensembles genreübergreifend tätig. Mit seinem Trio 22 verwirklicht er Konzerte und Aufnahmen mit seinen eigenen Jazz-Kompositionen.

www. jensmackenthun.de

Do. 12.11.2020, 20:00

Hermann Kocks Klangcraft 

special guest: Matthias Dörsam 

Hermann Kock, Drums

Manuel Seng, Piano

Moritz Grenzmann, Bass

Matthias Dörsam, Sax

 

 

Klangcraft Trio 

Das Klangcraft Trio mit Hermann Kock, Moritz Grenzmann und Manuel Seng verbindet hypnotische Grooves mit expressiven Kollektivimprovisationen und begeistert mit ihrer kaum zu überbietenden Spielfreude Kritiker und Publikum zugleich. Klangcraft sind mittlerweile bundesweit auf Tour. Videos: www.hermannkock.de

Schlagzeuger Hermann Kock hat die ersten Topseller Produktionen des  Sagmeister Trios  eingespielt und mit Soulröhre Maxine Howard europaweit getourt. Rundfunkproduktionen und Tour u.a. mit dem Wilson de Oliveira/Rainer Brüninghaus Quartett und Peter Gigers „World Family of Percussion“. Bassist Moritz Grenzmann hat an der Musikhochschule Mainz studiert und verbindet Akkordtappings mit Flageolets zu seinem unverwechselbaren Stil.

Der mehrfache Jugend Musiziert Preisträger Manuel Seng  in der Sparte „Klassik“ gibt durch sein virtuoses und expressives Pianospiel dem Trio eine unverwechselbare Note. Starke Songs mit Jazz und World  Einflüssen treffen auf knackige Funkriffs, ausgedehnte Improvisationen und schöne Melodien.

2017 waren Klangcraft u.a. Headliner bei der international renommierten Blues`n` Jazz Rallye, Luxemburg.  2018 Release ihrer zweiten CD, sowie Produktionen für den Hessischen Rundfunk, SWR - TV und Festivalauftritte in Hessen, Rheinland Pfalz, Baden-Württemberg, Franken, Saarland, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Ernst Urmetzer (Intern. Jazzfestival St.Wendel): “ Klangcraft ist eine der Endeckungen der letzten Jahre. Unglaubliche Dynamik und Spielfreude auf internationalem Niveau.“

Jazzpodium: „Die Musik von Klangcraft ist luftig und leicht, transparent und groovend, tänzerisch und meditativ“.

Darmstädter Echo: „Voller Energie und mit einer tollen Bühnenperformance auf höchstem musikalischem Niveau konnte „Klangcraft“ bis zum Schluss begeistern“.www.hermannkock.de

www.klangcraft.com

 

Do. 26.11.2020, 20:00

Thomas C. Breuer

&

 Jochen Braun 

 

Punktlandung im Nirgendwo.

Thomas C. Breuer und Jochen Braun am Donnerstag, den 26. November 2020 in der Stdiobühne in Fürth im Odenwald um 20:00 Uhr.

 

Vom Kabarett hat er sich verabschiedet, humorvoll bleiben Abende mit Thomas C. Breuer natürlich trotzdem. Nach 43 Jahren war es Zeit für Memoiren, die jetzt unter dem Titel „Punktlandung im Nirgendwo“ veröffentlicht wurden. 

 

Kurzgeschichten. Betrachtungen. Skizzen. Frechheiten. Auf einen Verlag hat der Mann verzichtet, aus dem Alter ist er raus. 43 Jahre unterwegs: Die absonder­lich­sten Ho­tels, die besten Veranstalter und die schlimmsten, die nettes­ten Kollegen und die doofsten. All die selbstgekrönten Klein­kunstpäpste, ach je … Dazu drän­gende Fragen, die auf ebenso drängende Antworten harren: Wo steuert die Humor­branche eigentlich hin und was will sie da? Hat die Politik das Kabarett überflüssig gemacht? Lusti­ger Kulturpessimis­mus, gespickt mit exemplarischen Ge­schich­ten aus der nicht immer bunten Welt der Kleinkunst inkl. in­ten­­siver Betrachtun­gen über den Niedergang der Medienwelt. Wissenswertes über Künstler­macken. Über die Liebe. Über glanz­volles Scheitern. Über Glücksmomente, über das Glück, mit heiler Haut der Hu­mor­branche entkommen zu sein. Und endlich wird das „C“ im Namen geoutet!

 

Begleitet wird T.C.B. an diesem Abend von Jochen Braun – eine bewährte Mi­schung, die beiden haben schon häufig die Bühne geteilt. Braun spielt Songs aus seinem neuen Bühnenprojekt „Acoustic Stories“, die bestens zu Breuers Texten passen. Braun muss mit dem Bus anreisen, um seine reichhaltige Kollektion an

Saiteninstrumenten transportieren zu können: Von diversen akustischen und elektrischen Gitarren über eine National Steel bis hin zu Mandoline und Banjo – man darf gespannt sein, wo er die alle in der Studiobühne unterbringen will.

Do. 17.12.2020, 20:00

  Barbara Lahr

&

Bernhard Sperrfechter

Lyrical Lounge

 

Wenn Barbara Lahr, selbst eine große Rockpoetin, sich Texte aus 4 Jahrhunderten vornimmt, diese dann vertont und interpretiert, dann darf man durchaus gespannt sein auf das Ergebnis.
Mit ihrem Programm „Lyrical Lounge“ erschafft die Musikerin erstaunliche Gegensätze die sich gleichermaßen musikalisch als auch textlich auf einzigartige Weise verbinden. Die Kompositionen, zusammengesetzt aus Loops und mit einem live gespielten Sampler wiedergegeben, vereinen sowohl eine eigentümliche Dichtheit und Kraft mit der für Lahr so typischen stimmlichen Intimität. Gleichzeitig versetzt die Musik alte Texte in die Jetztzeit und Modernes wird zeitlos.
Bernhard Sperrfechters Gitarre tut ihr Übriges, schafft Räume und klangliche Weiten, kommentiert begleitend und akzentuiert mit Melodien und Akkorden. Erstaunlich, dass sich fette Beats und hochsensible Lyrik nicht stören sondern ergänzen und fördern, ergreifend, dass manches so tief berührt. 
Das Duo ergänzt dieses Konzept durch Songs die, nur mit Gitarre und Stimme, unerschrocken melancholisch und voll zeitloser Intimität sind. Die beiden Musiker zeichnen dabei eigentümliche Schönheiten im akustischen Raum. "Wir halten ein wenig die Zeit auf, fahren runter und ruhen aus…!" Ein Antidot zur lauten Welt. „Die Welt dreht sich schnell, wir spielen langsam.“
Barbara Lahr: Vocals, Sampler, Loops

Bernhard Sperrfechter, Gitarren, Voc.

Studiobühne - Programm               Frühjahr / Sommer 2021

Do.21.01.2021, 20:00

RENA Schwarz

Geboren wurde Rena in Ostwestfalens Bielefeld. Dort besuchte sie die Schule, bis sie 18 war. Danach stellte sich die Frage: Arbeiten? Ja! Nur was?!

Die Schauspielerei und das Singen waren schon immer das, was sie wollte. Nur das wollten ihre Eltern nicht: „Kind, geh doch in den Kirchenchor.“ Ist sie dann auch hingegangen. War super langweilig. Etwas Kreatives sollte es schon sein. Sie wurde Direktrice. Was ist das ??? Entwürfe und Schnittgestaltung für Bekleidung. Ach so, Prima!!!

Jetzt kann sie sich sogar die Kostüme selber schneidern. – Hat sie aber die nächsten paar Jahre dann doch nicht gemacht, sondern schön brav in dem erlernten Beruf Geld verdient. Bis sie nach Aschaffenburg zog. Eine kleine Stadt mit viel Pfeffer. Da lernte sie Musiker und Unterhaltungskünstler kennen, traf Schauspieler, die ihr Mut machten und

  • machte eine CD beim Major-Label BMG-Ariola

  • bewarb sich dort an der Schauspielschule actor`s company, wurde aufgenommen

  • bestand ihren Abschluss und

  • startete ihren Weg als Schauspielerin, Comedian und Sängerin.

Neben einigen klassischen und traditionellen Theaterstücken an der actor`s comp. Aschaffenburg spielte sie eine müde Hure an der „Jungen Bühne“ (Boulevard-Theater), schlüpfte ein halbes Jahr lang, Abend für Abend im „Scenario“ (Showrestaurant mit interaktivem Unterhaltungskunst-Theater) in die Rolle der Sängerin Miss Luna, bis sie im Januar 1999 zu Urban Priols „Kabarett im Hofgarten“ kam. Das vielseitige Kleinkunst- und Kabarettangebot gab ihr die nötigen Impulse als Comedian. Vor den Vorstellungen machte sie die Conferencen mit eigenen komödiantischen Einlagen, die sich sehr bald zu einem eigenen Programm entwickelten.

https://www.rena-schwarz.de

Do.11.02.2021, 20:00

Duo Daniel Stelter & Tommy Baldu

Guitar &  Drums

VV 15€ - AK 17€

 

Für manche Experten ist Daniel Stelter einer der herausragenden Gitarristen hierzulande, weil er so vielseitig ist und seine Spielkunst ganz in den Dienst der Musik stellt. Daniel Stelter hat sich mit seinem unnachahmlichen, unaufgeregten und doch so einprägsamen Stil längst einen Namen in der deutschen Musik-Szene gemacht. Er hat Jazz-Gitarre studiert, aber auch die klassische Gitarre nie aus den Augen verloren und bewegt sich stilsicher in den Bereichen von Jazz, Pop und Klassik.

Der einfühlsame Gitarrist war Mitglied im Bundesjugendjazzorchester von Peter Herbolzheimer und hat als Studiomusiker und in Konzerten mit namhaften Künstlern wie Al Jarreau, Helen Schneider, Stephanie Neigel, Xavier Naidoo, Rio Reiser und Wolfgang Haffner zusammen gearbeitet. Seit Jahren ist er als Gitarrist in der erfolgreichen Fernsehproduktion „Sing meinen Song“ beteiligt.

Neben seinen eigenen Projekten ist Daniel Stelter seit Jahren festes Mitglied der Band von Ringsgwandl, in der auch der Schlagzeuger Tommy Baldu tätig ist. Auch Tommy Baldu ist ein vielseitiger Musiker, der mit André Heller, Rio Reiser, Söhne Mannheims, Laith Al Deen, und Herwig Mitteregger gearbeitet hat und einer der gefragtesten Schlagzeuger in Europa ist.

Die besten Ideen entstehen oft aus einer Laune heraus. So ist auch das Duo des Ingelheimer Gitarristen Daniel Stelter und des Karlsruher Perkussionisten Tommy Baldu eher zufällig entstanden. Hier prallen Stelters verspielt-melodische Gitarrenriffs mit voller Wucht auf Baldus expressive Trommelkunst. Eine explosive Mischung in einem ungewöhnlichen Duo, denn die Kombination Gitarre & Schlagzeug ohne weitere Instrumente ist eine absolute Seltenheit. So unterschiedlich die beiden Charaktere in Temperament und Ausdruck sind, so gut ergänzen sie sich musikalisch.

Die beiden Musiker kennen sich lange und spielen seit Jahren in verschiedenen Konstellationen zusammen. Das Duo ist noch relativ neu, es war zunächst ein Experiment, das sich aber gleich bei dem ersten Auftritt als zündende Idee erwiesen hat. Hier probieren sich zwei exzellente Könner ihres Fachs aus, fordern sich gegenseitig bis an ihre musikalischen Grenzen heraus und nehmen sich dabei alle Freiheiten.

Der Saiten-Experte Daniel Stelter wechselt wie selbstverständlich zwischen Akustik-Gitarre, E-Gitarre und Mandoline, vom exakt gespielten Fingerstyle zu verzerrten Bottleneck-Glissandi, während Tommy Baldu zärtlich mit den Besen den Takt streichelt und dann mit kraftvollen Licks zu einem orkanartigen Rhythmus treibt. Blues, Jazz und Rock´n Roll ziehen das Publikum in den Bann. Jazz-Standards und eigene Kompositionen reichen sich die Hand und verschmelzen zu einem eigenwilligen Sound, der genug Raum für spontane Momente lässt und diese Musik im Konzert so spannend macht.

Multitalent Baldu trommelt auf allem, was ihm zwischen die Finger kommt und sorgt als zweiter Gitarrist für komödiantische Momente. Stelter ist der ruhende Pol des Duos. Er wechselt versiert zwischen technisch anspruchsvollen Improvisationen und Gesang. Ein Hörgenuss für alle, die Jazz und einfach nur gute Musik lieben.

 

Weitere Informationen:

www.danielstelter.de

www.tommybaldu.de

So.14.03.2021,17:00 

Tibia-Quintett

Barbara Nötscher, Flöte

Sigrun Meny-Petruck, Oboe

Sabine Pfeifer, Klarinette

Sabine Roschy, Horn

Gudrun Müller, Fagott

VV 15€ - AK 17€

 

Jahrelange Kammermusikerfahrung und ein breitgefächertes Repertoire zeichnen das Tibia-Quintett aus.

Dabei legen die fünf Musikerinnen großen Wert darauf, neben den „Klassikern“ der Bläserquintettliteratur auch weniger bekannte oder seltener gespielte Werke zur Aufführung zu bringen wie beispielsweise Kompositionen von Komponistinnen.

Egal ob nachdenklich, heiter, verträumt, humoristisch oder experimentell: das Tibia-Quintett bietet Kammermusik für jeden Geschmack.

Do. 29.04.2021, 20:00

Vahagn Hayrapetyan Trio

Vahagn Hayrapetyan - Piano

Makar Novikov - Bass

Arman Mnatsakanyan - Drums

VV 15€ - AK 17€

 

Vahagn Hayrapetyan ist Träger des Titels "Honored Artist of the Republic of Armenia". Er wurde am 30. August 1968 in Yerevan, Armenien, geboren. Vahagn besuchte die P.I. Tchaikovsky Musikschule und schloss sein Studium am Yerevaner Staatskonservatorium mit dem Abschluss zum Pianisten und Komponisten ab. 

 

Seine ihm ganz eigene und außergewöhnliche Spielweise hat sich über Jahre hinweg entwickelt. Bereits in jungen Jahren vom Jazz begeistert, lernte Vahagn von berühmten Jazzlegenden wie Barry Harris und Frank Hewitt in New York und arbeitete und trat mit unzähligen bekannten Jazzmusikern auf. In New Orleans nahm er mit diversen Künstlern drei Alben auf. Im Jahre 2010 erschien sein erstes Soloalbum "Singin’ and Swingin" sowie "Strike up the band" mit seinem "New York - Yerevan" Jazz Quartett/Quintett. 

 

Vahagn trat auf vielen internationalen Jazzfestivals auf, wie dem Jazz Jamboree, St. Petersburg International Jazz Festival, Moscow Vocal International Jazz Festival, New Orleans Jazz Fest du Maurier, Montreal Jazz Festival etc. Zusammen mit dem herausragenden russischen Jazzpianisten Daniil Kramer, mit dem er oft zusammen auftrat, nahm er in 2013 sein erstes Duo Album "Live in Yekaterinburg" auf.

 

Seit den 1980ern ist er der Kopf des  "Vahagn Hayrapetyan Trios/Quartetts".  Und seit 1998 ist er Pianist und Keyboarder der weltberühmten "Armenian Navy Band". Im Jahre 2004 gründete er eine weitere Band, die "Katuner" ( die "Katzen"). 

 

Neben seiner Karierre als Jazzpianist, arbeitet Vahagn als Lehrer für Jazz im armenischen Yerevan sowie in Syrien, im Iran, Libanon und Jordanien. Er unterrichtet und performt mit Ari Rolland, einem der größten Bassisten der Welt, und seiner Band mit dem "Jazz futures" Programm, das von der amerikanischen Botschaft in Zypern organisiert wird.

Außerdem schreibt Vahagn Soundtracks für Kinofilme und für die Musik in 

"If Only Everyone" gewann er den Preis des "Beijing International Movie Festival".

 

Vahagn hat unzählige Konzerte in der ganzen Welt gegeben, sowohl als Solokünstler als auch mit den unterschiedlichsten Ensembles, darunter viele Jazzgrößen. Sein ganz besonderer Sound und seine außergewöhnlichen Auftritte, mit denen er sein Publikum begeistert, machen ihn zu dem bedeutendsten Jazzpianisten der Welt.

 

 

Makar Novikov ist einer der bekanntesten Kontrabassisten am russischen Jazzhorizont. Toller Begleiter, virtuoser Solist mit wunderschönem Sound. Er war der Partner vieler renommierter Jazzmusiker. 2005 reiste Makar – damals Student der Moskauer Gnesin Academy of Music – nach New York und nahm am Open World-Programm des Thelonious Monk Institute teil. Infolgedessen spielt er im Blue Note Club mit Clark Terry, Kenny Barron, Jimmy Heath und Lewis Nash. 2008 schloss er sich der berühmten russischen Gruppe MosGorTrio an, angeführt von einem der besten russischen Pianisten Yakov Okun und der erstaunlichen Sasha Mashin am Schlagzeug. Mit diesem Trio spielte Makar mit vielen großartigen amerikanischen Musikern in ganz Russland. Seit dieser Zeit trat Makar auf den besten Jazzplätzen und Festivals auf der ganzen Welt auf. Einige davon sind: Blue Note Jazz Club, Apollo Theater (New York), Ronnie Scotts Jazz Club (London), Le Duc des Lombards (Paris) , Montreux Jazz Festival (Schweiz), Jazzkaar (Tallinn), Triumph des Jazz, Große Halle des Moskauer Konservatoriums (Moskau). Im Jahr 2013 nahm Makar an der berühmten russischen Fernsehsendung “Big Jazz” teil und war der Finalist. Die Show musste er jedoch wegen “The night in Apollo”, dem großen Jazzfestival im Apollo Theatre, New York, verlassen. Heute arbeitet Makar mit vielen großartigen Musikern in Russland und auf der ganzen Welt zusammen, darunter Alex Sipiagin, Sasha Mashin, Yakov Okun, Ivan Farmakovsky und der berühmte russische Popsänger Yolka. 

 

Arman Mnatsakanyan wurde 1997 in Los Angeles geboren. Der musikalische Geschmack und die Liebe dazu entwickelte sich in ihm seit seiner Kindheit dank seines Vaters, der ebenfalls Musiker ist. Im Alter von 12 Jahren wurde er in die Sayat-Nova Musica-Schule aufgenommen, die Fakultät für klassisches Schlagzeug. Die Liebe zum Schlagzeug fand in einer kleinen Ecke des Klassenzimmers am alten, müden sowjetischen Schlagzeug statt. Auf Anraten seines Vaters nahm er Schlagzeugunterricht bei einem erfahrenen und großartigen Schlagzeuger Alexander Grigoryan. Nach Chaykovski begann er an der Musikschule zu studieren. Er begann in verschiedenen Jugendgruppen aufzutreten. An der Chaykovski-Schule nahm er an den Improvisationskursen von Vahagn Hayrapetyan teil, die später seine größte Inspiration in der Welt der Jazzmusik wurden und dank derer Jazz zu seiner höchsten Priorität wurde. Von da an begann er, ernsthafter Jazzmusik zu studieren, und verliebte sich buchstäblich in dieses Genre. Im Jahr 2015 wurde er am staatlichen Konservatorium Yerevan zugelassen. 2016 trat er dem Trio von Vahagn Hayrapetyan bei, das er für seinen größten Erfolg hält. Heute ist er an verschiedenen Projekten und Arbeiten in der staatlichen Jazz-Bigband Armeniens beteiligt. Er hatte die Gelegenheit, mit vielen weltbekannten Musikern zu spielen, und nahm an zahlreichen Jazzfestivals teil. Vahagn Hayrapetyan ist nach wie vor seine größte Inspiration und Mentorin in der Welt der Jazzmusik. Sie gehen mit Vahagn Hayrapetyan und seinem Sextett auf Tour. Im Jahr 2018 nahm Arman am Berkeley College des musikalischen Sommerprogramms teil und gewann ein volles Stipendium am Berkeleye College. Feedback geben Verlauf Gespeichert Community 

Do.20.05.2021, 20:00

Balla Balla 

Afro Beat - High life - Music

Brahima Diabaté – Balafon 
Constantin E. Herzog – Bass 
Garrelt Sieben – Posaune 

Florian Schlechtriemen - Schlagzeug 
Janis Hug - Trompete
Jonas Herpichböhm - Percussion

 

Afrobeat, der Jazz zuzwinkert, eine Weltmusik jenseits von sprachlichen Barrieren und nationalen Grenzen, schweißtreibend und beglückend: Die sechs Musiker von BallaBalla haben sich in Südfrankreich kennengelernt, stammen aber von der Elfenbeinküste und aus Deutschland. 
Im Zentrum ihrer energiegeladenen Eigenkompositionen steht das Balafon, ein westafrikanisches Instrument, das dem Xylofon ähnelt; sein charakteristischer Klang resultiert jedoch aus Kalebassen, die als Resonanzkörper dienen. Das Balafon ist das traditionelle Begleitinstrument der Griot-Dichter, hat aber auch in der modernen afrikanischen Musik Verwendung gefunden – und genau hier hohlen BallaBalla seinen vollen und perlenden Klang ab, um mit ihm auf ebenso rasante wie gewitzte Weise zu spielen.
BallaBalla präsentiert dies in einer unkonventionellen Besetzung: sie stellen dem Balafon eine zweiköpfige Bläsersection gegenüber, deren Sound von Bass und Schlagzeug getragen wird. Gekrönt wird dieses Feuerwerk mit virtuosen Percussion Sounds, die für das lateinamerikanische Flair sorgen. 
Zu den Besonderheiten der Gruppe gehört dabei, dass dieses Spiel zugleich die einzige Sprache ist, in der alle Mitglieder kommunizieren können, denn die sechs Musiker sprechen Französisch, Deutsch und Spanisch, aber keiner von ihnen spricht alle drei Sprachen; die gemeinsame Musik überwindet die babylonische Verwirrung.

 

 

Brahima Diabaté – Balafon 
Einer der besten Balafonisten weltweit. In seiner ivorischen Familie wird die Spiel- und Bauweise des außergewöhnlichen Instruments seit Generationen weitergegeben. Seinem unermüdlich virtuosen Spielfluss sind keine Grenzen gesetzt. Mit seinen Kompositionen legt er den Grundstein für die treibenden  Melodien und Harmonien der Band. 


Constantin E. Herzog – Bass 
Der gelernte Werkzeugmechaniker, der lieber Bass spielen will. Er umgibt die Band mit seinem fundamentalen Bassteppich, so wie seiner virtuosen Soli mit dem gewissen Etwas. Als gefragter Studio und Livemusiker ist er auf den Straßen europas zuhause. An der Musikhochschule in Mannheim hat er E-Bass und Kontrabass studiert.


Garrelt Sieben – Posaune 
Studierte an den Musikhochschulen Weimar und Mannheim Jazzposaune und ist als gefragter Musiker in unterschiedlichen Bands in ganz Europa aktiv. Seine Leidenschaft zum BigBand-Sound brachte ihn zum Jazz. Seine unverkennbaren Soli sind mittlerweile stilprägend für den Sound von BallaBalla. 


Florian Schlechtriemen - Schlagzeug 
Studierte an der Musikhochschule Mainz Jazzschlagzeug. Seit Jahrzehnten beeinflusst er die Indieszene mit seinen unkonventionellen Bandprojekten. Mit seinen Grooves sorgt er bei BallaBalla für den konstanten Drive. 


Janis Hug - Trompete
Studierte an der Musikhochschule Mannheim Jazztrompete. Mit seinem energiegeladenen Trompetenspiel treibt er die Band unermüdlich nach vorne. Als Head of the Band ist er in dieser Formation unersetzbar. 


Jonas Herpichböhm - Percussion 
Studierte an der Musikhochschule Mannheim Latinpercussion. Seine Leidenschaft zur Weltmusik macht den Multiinstrumentalisten zu einem der gefragtesten Musiker auf diesem Gebiet. 2017 erhält er dafür den Augsburger Kunstförderpreis. Bei BallaBalla verbindet er den Geist des afrikanischen Grooves mit den Einflüssen lateinamerikanischer Musik.

 

Booking Deutschland/English

Jonas Herpichböhm
(+49) 176 29 55 2625
mail@ballaballa.band 

 

Booking España/France

Janis Hug
(+49) 177 689 13 62
mail@ballaballa.band

So.31.10.2021, 17:00

KLAZZIXX Ensemble spielt 

Mercedes Sosa

Sängerin Petra Fluhr, Voc

Isabell Weimer, Flöte

Roland Weimer, Percussion

Reimund Popp, Gitarre

 

 

Mercedes Sosa, die unermüdliche Kämpferin gegen politische und soziale Ungerechtigkeit in Lateinamerika, die Stimme Argentiniens und des Canto nuevo (der südamerikanischen neuen! Folklore), die Ikone des Widerstands, darf nicht in Vergessenheit geraten. Nicht nur in den Jahren ihres Exils sang sie für den Frieden und gegen Diktaturen und wurde dafür von „ihrem Volk“ verehrt. Bei ihrer Rückkehr in die Heimat wurde sie in ihrem ersten Konzert in Buenos Aires von 60 000 Menschen mit einem Meer von Nelken empfangen.

Lieder wie „Gracias a la vida“ oder „Como la cigarra“ haben sie unsterblich gemacht.

 

KLAZZIXX, das etwas andere Ensemble, das sich seit Jahren immer wieder sehr speziellen musikalischen Themen widmet, erinnert mit seinem Konzert an das Leben und Wirken der 2009 verstorbenen argentinischen Künstlerin in Klang, Wort und Bild.

Sängerin Petra Fluhr ist im „echten Leben“ Oboistin bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, hat nebenbei bei Elisabeth Seidl, Oliver May und Elsbeth Reuter Gesang studiert und das Ensemble KLAZZIXX vor vier Jahren gegründet. Isabell Weimer, Flöte, und Roland Weimer, Percussion, sind im Raum Kaiserslautern musikalisch tätig und Gründungsmitglieder. Auch Reimund Popp, Gitarre, ist ein gefragter Solist und trat dem Ensemble eigens für das Sosa-Projekt bei. Mit der Hommage à Mercedes Sosa ist KLAZZIXX seit über einem Jahr deutschlandweit auf Torunee, und die Konzerte hinterlassen beim Publikum ein leichtes Erstaunen, nicht nur weil Petra Fluhr offensichtlich optisch sondern auch stimmlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Argentinierin aufweist.

„Gracias a la vida“ weckt Erinnerungen an die faschistischen Regime im Südamerika des 20.Jahrhunderts und mahnt, nie mehr Gewaltherrschaft zuzulassen – und das ohne erhobenen Zeigefinger.

 
Bild: Tom Rittler

Studiobühne 

- Raum für Kultur -

Fahrenbacherstr. 22       64658 Fürth/Odw.

Musik verschiedenster Art

Lesungen, Vorträge,

Vernissagen, Grenzüberschreitende Projekte

Alles was die Sinne schärft !

 Cafe Central 

HINGEHEN !!!!

Das Jazzportal 

in Deutschland

seit 1997

Es war mir eine große Freude die Show:

"Hochzeit mit Hindernissen" im

Theater Baden Baden

am

29.02.20 und am 01.03.20 spielen zu dürfen.

Ein tolles Ensemble !

Eine super Band ! 

Der wunderbare

 Musical Director 

"Hans Georg Wilhelm" !

.... und ein unglaublich

nettes Team

von Mitarbeitern im

ganzen Haus

So macht Musik Spass !!!!!!

(im Bild: Matthias Dörsam,

Jean-Michel Heiby,

Gernot Kögel) 

Meine aktuellen Musik-

empfehlungen:

Trio 3D - "Threesome"

Matthias Dörsam

Klar, Fl, Sax.

 Adax Dörsam

Gitarre uvm. 

Franz Jürgen Dörsam

Fagott

Erschienen bei Ring Musik

Rec.: Laukas Tonstudio und A.D.AX Studio

mit spannenden Gästen und meisterlich gemastert von

Lopazz lopazz@mixmastering.de 

und die genialen Fotos von

http://b7ue.com

Die neue CD von 

Martin Meinschäfer "

"Wer hat, der hat !"

Die aktuelle Doppel CD

von

Les Primitifs

Die neue CD des genialen Produzenten Keyboarder und Pianisten

Markus Wagner

"makoulé – cycle one"

Vocals:

Annette Kienzle-Ehrlich 

Marion La Marché

Birk Bonsen

John Keenan

Guitar

Ralf Blaschke

Saxophon

Matthias Dörsam.

Drums:

Matthias Wagner

Keyboards, Bass, Electronic Drums, Loops, Effekte, Composer, Arranger, Pruduction: 

Markus Wagner  

Recorded @

„tukan tonstudio“

www.makoule.com

Die neue CD von

Waiting for Frank

"Patchwork"

im Laukas Tonstudio aufgenommen.... 

Fin de Siglo

Rainer Michel

Korridor Orchester


Rainer Michel, Git/Luigin/Böhmat/

Geigenbaum/Comp.  

Martin Wagner, Akkordeon Matthias Dörsam, Klarinette/ Querflöte/ Saxophon

Raphael Zweifel, Cello

Gregor Praml, Kontrabass  

Lei Cheng, Violine  

Tianshu Jin, Violine/ Viola  Karina Japarova, Violine 

Er war nicht nur mein Lehrer, er war auch als Mensch ein echtes Vorbild....R.I.P. Andy

 

Neue Züricher Zeitung 27.11.2019

Die Form folgt dem Gefühl

Zum Tod des Schweizer

Jazzsaxofonisten

Andy Scherrer

Andy Scherrer war einer der bedeutendsten Saxofonisten des europäischen Jazz.

 

Die Emotion trug ihn durch die Musik, sein durchdringender Sound war gesättigt mit Gefühl. Wenn sich Andy Scherrer auf der Bühne aufstellte, aufrecht und beherrscht, den Kopf leicht genickt und das Saxofon zur Seite geneigt, sprach aus der magistralen Statur die reine Konzentration. Nichts sollte den expressiven Fluss hemmen, der sich bald in sanguinischen Momenten, bald in melancholischer Einkehr manifestierte.

Doch Andy Scherrers Musikalität erschöpfte sich nicht im impulsiven Ausdruck. Vielmehr schaffte er es, scheinbare Gegensätze zu überwinden und das Lyrische mit musikalischer Logik, die Ekstase durch Weitsicht zu formen. So konnte man an seiner inspirierten Improvisation die unverwüstliche Vitalität ebenso rühmen wie seine eindrückliche Reife.

Amerikanische Vorbilder

1946 geboren im toggenburgischen Brunnadern, wuchs Andy Scherrer in Glarus auf, bevor er Basel zu seiner Wahlheimat machte. Mit fünfzehn Jahren brachte er sich autodidaktisch das Saxofonspiel bei; 12 Jahre später erst nahm er klassischen Saxofonunterricht bei Ivan Roth in Basel, um sich schliesslich für die Swiss Jazz School in Bern anzumelden.

Seine bedeutendsten Lehrer aber waren die stilbildenden amerikanischen Saxofonisten der fünfziger und sechziger Jahre – namentlich Joe Henderson, John Coltrane und Wayne Shorter. Man kann nicht sagen, Andy Scherrer habe sich auf die Schultern dieser Idole gestellt, um über ihren Horizont hinauszublicken. Vielmehr hat er ihre Errungenschaften – etwa die harmonischen Erweiterungen, die modale Improvisation, das Spiel in «Sheets» – verinnerlicht, um daraus die eigene Phantasie zu speisen.

 

Andy Scherrer zählte seit den siebziger Jahren zu den bedeutendsten Jazzmusikern der Schweiz und Europas. Er stand mit internationalen Stars wie Mel Lewis, Cedar Walton, Abdullah Ibrahim und Bill Carrothers auf der Bühne. Und er profilierte sich in Bands wie den Hot Mallets des Basler Bassisten Isla Eckinger, im Sextett Magog des Zürcher Pianisten Klaus Koenig, in George Gruntz’ Concert Jazz Band oder in Mathias Rüeggs Vienna Jazz Orchestra.

 
IFrame

Dass er erst im Alter von 53 Jahren ein Album unter seinem Namen herausbrachte, spricht wohl für Andy Scherrers Zurückhaltung. Und wenn er in seiner Musik eigentlich stets amerikanische Traditionen pflegte und weder einen eminent europäischen noch schweizerischen Tonfall suchte, so war er doch geprägt von helvetischer Bescheidenheit. Diese mochte zwar den internationalen Erfolg etwas hemmen. Dafür verhalf sie dem grossen Tenor- und Sopransaxofonisten, der auch als Pianist überzeugte, zu einer künstlerischen Prägnanz, die alles Prahlerische, Effekthascherische hinter sich liess.

Der einflussreiche Pädagoge

Die Bedeutung Andy Scherrers für den Schweizer Jazz ist nicht hoch genug einzuschätzen. Dabei wirkte er nicht nur als wegweisender Instrumentalist, sondern auch als Lehrer. Von 1975 bis 2011 war er an der Swiss Jazz School in Bern tätig, die er einst selber besucht hatte. Generationen von Schweizer Jazzsaxofonisten gingen zu ihm in den Unterricht.

Später hat sich Andy Scherrer verdient gemacht um die jüngere Szene, indem er sich für zahlreiche Projekte engagieren liess. In Erinnerung bleibt zum Beispiel das Quartett seines Schülers Donat Fisch, das ihn vor Jahren zu Höhenflügen animierte. So konnte er begeistern, wo immer er sich als Sideman in Stellung brachte. Aber was heisst schon Sideman im Falle des Schweizer Saxofon-«Colossus», der mit seinem beherzten Sound stets den musikalischen Mittelpunkt markierte? – Am Montag ist er im Alter von 73 Jahren nach längerer Krankheit gestorben.

Und schon wieder ist einer meiner Lehrmeister gegangen:

Mein Klarinettenprofessor

an der Musikhochschule Mannheim

Bild: Blüthner

Mannheimer Morgen 07.12.2019

LUDWIGSHAFEN

MUSIK

Trauer um Hans Pfeifer

Ludwigshafen. Als Leiter des Jugendblasorchesters Ludwigshafen wirkte er ebenso jahrzehntelang wie als Dozent der Mannheimer Musikhochschule. Hans Pfeifer (Bild) ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der Maudacher hatte 1969 das Jugendblasorchester des Heuss-Gymnasiums gegründet, aus dem das städtische Jugendblasorchester hervorging. Der frühere Soloklarinettist der Staatsphilharmonie war ab 1980 an der Hochschule tätig und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und Maximilianstaler der Stadt geehrt. Er wird am Freitag, 13. Dezember, 12 Uhr, auf dem Maudacher Friedhof beerdigt.(Bild: Blüthner)                  Der Wikipedia Link zu Hans Pfeifer

Studiobühne Austellung             Horst Janssen 

Der 1929 in Hamburg geborene Ausnahmekünstler, gilt mit seinen Zeichnungen, Aquarellen, Gouachen, Radierungen, Holzschnitten und Lithographien als einer der herausragendsten und produktivsten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts.
Er verfasste Aufsätze, Traktate, Kurzgeschichten und schuf Plakate, viele davon sin im „Horst-Janssen-Museum“ in Oldenburg zu sehen.
Klaus Ruhr stellt hier eine Reihe bekannter Plakate

- sämtlich original signiert - aus.
Durch Auflösung der Sammlung stehen die Plakate zum Verkauf.

....Besucher seit 12.07.2018

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© Matthias Dörsam